Einfach gute Texte schreiben – was bedeutet das?

Tausend Seiten die dir erklären wollen, wie man gute Texte schreibt. Aber was soll das eigentlich sein, ein guter Text?

Kleiner Disclaimer zum Start: Es ist NICHT nur Geschmacksache!

1. Talentmangel ist eine Ausrede

Wenn es ums Texten geht, höre ich immer wieder „Ich kann leider nicht schreiben, ich habe kein Talent!“ – Dazu möchte ich dir sagen: Talent wird überbewertet.

Es ist wie ein Instrument zu lernen, natürlich fällt es einigen Leuten leichter als anderen, aber ohne Übung und Durchhaltevermögen wird das nichts.

Daher folgt hier gleich mein erster Merksatz: Kein Talent ist eine Ausrede. Jeder kann gute Texte schreiben.

Niemand verlangt prosaische Meisterleistungen von dir.

2. Ein erfolgreicher Text transportiert Informationen (und ist dabei nicht langweilig.)

So simpel (haha) ist es.

Dabei ist es egal, ob dein Text in einem Newsletter, in einem Blog, Magazin, Buch oder auf einem Flyer steht. Er vermittelt die Information, die du vermitteln willst, an die Person, die du ansprechen willst.

Deswegen beginnt die eigentliche Arbeit lange bevor du anfängst zu schreiben. Du musst dich erstmal folgendes fragen:

  • Was will ich sagen?
  • Wem will ich es sagen?
  • Was möchte ich damit erreichen?

Ja, da kommen wir wieder zu dem großen, diffusen Thema der Zielgruppenanalyse. Wahrscheinlich hast du schon aus anderen Quellen davon gehört, dass es erstmal ganz besonders wichtig ist, zu wissen wen du ansprechen möchtest und wofür.

Ich möchte mal mich selbst als Beispiel nehmen, um dir zu erklären, was ich meine.

Ich schreibe meinen Blog für Menschen, die besser schreiben wollen, aber das nicht unbedingt als Hauptbeschäftigung haben; für Unternehmer*innen, die etwas zu sagen haben. Bei der Ansprache orientiere ich mich an meinen realen Lieblingskunden – ich schreibe also locker, authentisch und praxisorientiert. Du möchtest kein Bla und ich möchte dir konkrete Tipps geben!

Zum Thema Zielgruppenanalyse gibt es tausend gute Quellen, aktuell bin ich gerade dabei, eine Checkliste zusammenzustellen.

3. Schreib so, dass man dich versteht.

Es ist voll gut, dass du dich mega auskennst in deinem Thema und stundenlang darüber referieren kannst.

Das hilft aber deinen Leser*innen nicht weiter, wenn sie deine Texte dann irgendwann nicht mehr verstehen. Und NEIN, damit sage ich nicht, dass sie doof sind, sondern dass du bedenken sollst, dass sie zu dir kommen, um etwas zu erfahren. Also erkläre.

Eigentlich ganz Logisch, oder?

Fazit

Also, fassen wir mal zusammen – jeder kann gute Texte schreiben, man muss aber am Ball bleiben, üben und am besten auch selber viel lesen. So verbessert sich jede Schreibfähigkeit über die Zeit.

Wichtig ist zu wissen für wen man schreibt, was diese Personen suchen und erwarten. Denn dann kannst du Texte schreiben, die deine Zielgruppe ansprechen und glücklich machen.