10 Tipps um Indie-Autor*innen zu unterstützen

Als Autor erfolgreich zu sein, ist ungefähr so einfach wie eine Bombe mit geschlossenen Augen zu entschärfen oder Kinder zu erziehen. Eine ganz simple Wahrheit ist, dass es keinen erfolgreichen Autoren gibt, ohne treue und begeisterte Leser. 

Wie man als Autor nach solchen Lesern sucht, wird immer wieder von verschiedenen Bloggern behandelt. Wie erreichen wir Leser bei Facebook, Twitter und Instagram? Wie gestalten wir das perfekte Cover? Helfen Fotos im Bikini beim Kaffeetrinken wirklich nicht weiter? 

Das sind alles Fragen, die Autoren bewegen. 

 Aber wie sieht es mit der anderen Seite aus?

Wie kannst du als Leser deine Lieblings (Indie)Autoren unterstützen?

Ich habe hier 10 Vorschläge, alle mit unterschiedlichem Zeit- und Geldaufwand, mit denen du Schreibende, die einer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdienen, unterstützen kannst.

Meine Top 10

1. Lob ist gut

Als Autorin kann ich dir ganz ehrlich sagen: Es nervt mich ganz und gar nicht, wenn du mir schreibst, dass Du meine Bücher magst. 

Wirklich überhaupt  nicht! 

Das hilft jetzt vielleicht nicht direkt meiner Karriere, aber meinem Ego und bringt mich dazu mehr zu schreiben. Was wieder der Karriere hilft. 

Bäm. So läuft das. 

Dieser Punkt kostet dich kein Geld, nur wenig Zeit und du machst jemanden damit sehr glücklich.

2. Rezensionen sind noch besser

Bewertungen bei verschiedenen Onlinebuchläden sind essentiell, um weitere Bücher zu verkaufen. Am wichtigsten aber ist im deutschsprachigen Raum Amazon und Lovelybooks. Schreib also dort eine Bewertung und erzähle allen, was dir an dem Buch gefallen hat.

Auch dieser Punkt kostet dich kein Geld und circa 10 Minuten deiner Zeit, aber für diejenigen, die sich aber in dem vollen Buchmarkt irgendwie positionieren müssen, sind diese Rezensionen sehr wertvoll.

Gerade bei Amazon werden Bücher mit vielen Rezensionen besser angezeigt und interessierten Lesern vorgeschlagen.

ProTipp: Auch Rezensionen, die nicht 100% positiv sind, helfen weiter! Solange die Kritik konstruktiv bliebt, freuen sich die meisten Autor*innen darüber. Zudem lesen viele interessierte positive und negative Rezensionen.

3. Social Media ist auch voll gut

Als Autorin, die vor allem auf Instagram aktiv ist, muss ich sagen, in den meisten Schreibphasen fällt es mir schwer, sinnvolle Inhalte zu erstellen. Daher habe ich mich darauf konzentriert, sinnlose Inhalte zu erstellen. Das finden viele Menschen unterhaltsam und ich habe tolle Leser und Blogger so kennengelernt. Unter #autorenleben oder #autorenaufinstagram findest du mich (!) und noch viele weitere tolle und folgenswerte Autor*innen.

4. Und Begeisterung zu teilen ist der Knaller

Hast du also Indie-Autor*innen auf Instagram, Twitter oder sonstwo gefunden, dann teile deine Freude an ihren Beiträgen, indem du ihre Beiträge teilst. Nochmal aus meiner Perspektive: Sowas macht mich besonders glücklich. 

5. Du kannst sogar Offline jedem von dem Buch erzählen 

   Mal ehrlich, du möchtest doch sowieso jedem erzählen, wie toll das Buch, das du gerade liest, ist. Oder? Mundpropaganda ist ein extrem wichtiges Mittel, um ein Buch erfolgreich zu machen! Wenn dir also ein Buch gefällt, dann erzähl deinen Freunden und Kollegen davon.

6. Örtliche Bücherei – immer noch sexy

Super Tipp, den ich von der Vloggerin und Autorin Jenna Morecci übernommen habe, weil ich ihn so genial finde: Geh in die örtliche Bücherei und frage, ob sie ein Buch von deinem Lieblingsautor da haben. Hat das Buch eine ISBN, kann es einfach bestellt werden. 

Und schon könnte, dank dir, ein Exemplar in der örtlichen Bücherei stehen und neue Leser begeistern. 

7. Vor der Veröffentlichung auf den Autoren aufmerksam machen

Jede*r Autor*in braucht Aufmerksamkeit vor seiner Veröffentlichung. Als Leser kannst Du mir und anderen Autor*innen helfen, dieses Buch anzukündigen. Teile es auf deinen Social Media Kanälen und deinem Blog, biete an eine Vorveröffentlichungsrezension zu schreiben. Jeder Autor macht andere Dinge zur Veröffentlichung und es gibt sicher einen Weg ihn zu unterstützen.

Auch dieser Tipp kostet kein Geld, aber teilweise ziemlich viel Zeit.

8. Crowd- und Communityfunding

Jedes Jahr erscheinen 80.000 bis 90.000 Bücher. Das ist enorm viel. Sich in diesem Markt durchzusetzen ist schwer und meistens langwierig. Um den Weg zum Erfolg durchzuhalten, kann man seinem Lieblingsautor auch finanziell helfen. Plattformen wie Patreon oder Steady (das benutze ich) bieten die Möglichkeit, dem Autoren monatlich eine kleine Summe zuzuschießen. Meistens herhält man dafür Goodies, wie extra Kurzgeschichten oder Ähnliches. 

Andere Autoren finanzieren vielleicht Lektorat und Korrektorat über Crowdfounding. Auch dort kannst du deinen Lieblingsautoren unterstützen.

Dieser Tipp kostet dich soviel, wie du bereit (und in der Lage) bist zu geben. Der Steady Support beginnt oft schon bei drei bis fünf Euro.

9. Frage nach dem Buch in einer örtlichen Buchhandlung

Manche Buchhandlungen stellen sich auch Exemplare von Selfpublishern, wenn sie davon ausgehen können diese auch zu verkaufen. Da macht es natürlich Sinn, in einer Buchhandlung nachzufragen und sie im besten Fall sogar dazu zubringen ein bis zwei Bücher ins Regal zu stellen. 

10. Ganz einfach!

Kauf ihr Buch. So einfach und so effektiv. Wir Autoren haben ja gemeinhin den Plan vom Schreiben zu leben. Da hilft uns jedes verkaufte Exemplar. Auch einleuchtend, oder? Natürlich kostet dieser Tipp Geld. 

Je nach Präferenz könnt ihr auch das eBook zu kaufen. Die sind meistens günstiger und (Fun-Fact) geben für den Autoren sogar mehr Tantiemen.

Cool, oder?

10a. Ihr könnt das Buch auch mehrfach kaufen und verschenken 😉